Die Geschichte des Leipziger Tores
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Die ursprüngliche Stadt Dessau wurde ständig durch Vorstädte erweitert, so daß es notwendig wurde, das Stadttor in Südrichtung zu verlegen. Im Jahre 1826 entstanden, nach den Plänen von C.I. Pozzi, die beiden tempelartigen Gebäude. |
Sie galten, neben den Muldebrückenhäusern, als schönster Torausgang von Dessau. Die Stadtmauer, anschließend an das Leipziger Tor, verliefen in 2 Armen in ovaler Form dem Stadtinneren zu, die Franzstraße bildete die Mittelachse. Im Jahre 1890/91 erfolgte der Abriß des östlichen Tores, da das Areal durch die Ansiedlung einer Nagelfabrik benötigt wurde. Dieses Tor wurde auf dem Grundstück des Dessauer Hofmarschalls Auer von Herrenkirchen (Nähe Rondell) wieder aufgebaut. Das durch den Krieg beschädigte historische Gebäude wurde 1958 abgerissen. Das westliche Tor steht heute noch am ursprünglichen Ort. Es ist leider völlig eingebaut und hat dadurch seinen Charme verloren. In ihm war das Kulturamt beheimatet. Mittlerweile treffen Sie dort das Team der Ergotherapie Torhaus unter der Leitung von Frau Nicole Kuna an. |
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Motiv einer unserer Weihnachtskarten Dessau | Gasthof "Zum goldenen Ring" Kolorierte Kaltnadelradierung von Kurt Pallmann, um 1920, Originalformat: 24,6 x 28,6 cm |
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Motiv einer unserer Weihnachtskarten Dessau | "Muldbrückenhäuser im Winter" Kolorierte Kaltnadelradierung von Kurt Pallmann, um 1920, Originalformat: 8,7 x 11,8 cm Von der Mulde her gesehen präsentierte sich Dessau von seiner schönsten Seite. Neben der Stadtsilhouette und der Flußauenlandschaft markierten die beiden klassizistischen Muldebrückenhäuser aus Richtung Wasserstadt kommend den Eingang zur Stadt. Am 29. Juni 1797 nach einem Entwurf von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorf eingeweiht, dienten sie lange Zeit als Brückenwach- und Zollhäuser. Die Straßenführung über die Muldbrücke war so angelegt, dass die Stadt- und Schlosskirche St. Marien sich als markanter Punkt aus dem Stadtpanorama hervorhob. |
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Motiv einer unserer Weihnachtskarten Dessau | "Winterstimmung im Sack" Ölgemälde von W. Meister 1941, Originalformat: 40 x 53 cm Das Ölgemälde "Winterstimmung im Sack" zeigt das Ende des einstigen Straßenzuges der historischen Steneschen Straße (Steinstraße), wie sie bis zur Zerstörung in der Bombennacht vom 7. zum 8. März 1945 existiert hat. Die ursprüngliche Straßenführung zog sich hin bis zum einstigen Dorf Stene bei Törten und wurde im 17. Jahrhundert durch ein Hochwasser der Mulde unterbrochen. Dadurch bedingt, endete der Straßenzug direkt am Flußufer und wirde zugebaut. Diese nun platzartige Anlage nannten die Dessauer "Der Sack". |







